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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayWarnung vor Putins Angriff
Oberster Nato-General widerspricht Bundeswehr
Von t-online, reuters, afp
Aktualisiert am 12.06.2026 - 10:32 UhrLesedauer: 2 Min.
Bundeswehr-Top-Militär Freuding warnt vor einer russischen Offensive noch in diesem Jahrzehnt. Ausgerechnet der oberste Nato-Kollege sieht die Lage anders.
Heeresinspekteur Christian Freuding hat vor den aggressiven Absichten des russischen Staatschefs Wladimir Putin gewarnt. "Wir müssen vorbereitet sein. Wir müssen bereit sein zu kämpfen", sagte Freuding der Nachrichtenseite "Politico" und nannte auch ein konkretes Datum: "2029 ist kein deutscher Zeitplan. Es handelt sich um eine nachrichtendienstliche Einschätzung, auf die sich die Nato verständigt hat."
Doch ausgerechnet der Nato-Oberbefehlshaber Alexus G. Grynkewich widerspricht. Der US-General erklärte auf der Internationalen Luftfahrtausstellung (ILA) in Berlin laut der Zeitung "Financial Times": Russland sei "nicht auf einen Konflikt aus" – ungeachtet der Besorgnis europäischer Verbündeter über mögliche Sicherheitslücken, die durch die Pläne Washingtons zum Abzug wichtiger militärischer Kapazitäten entstehen könnten.
Seine Aufgabe sei es, die Glaubwürdigkeit der Nato-Abschreckung sicherzustellen, sagte Grynkewich in Berlin. "Ich habe die Geheimdienstinformationen sehr genau verfolgt", so der US-General weiter. Sein Fazit: "Russland sucht keinen Konflikt (...) Sie verstehen den Begriff 'Verteidigungsbündnis', und sie verstehen, dass wir über eine Reihe asymmetrischer Vorteile verfügen."
Bundesregierung stellte 100 Milliarden Euro zur Verfügung
Nato-Militärs hatten nach Putins Invasion in der Ukraine 2022 mehrfach vor einem russischen Angriff auf das Bündnisgebiet gewarnt. Zuletzt belegten Satellitenbilder Erweiterungsbauten an russischen Kasernen entlang der Nato-Grenze zu Finnland und Norwegen. "Seien wir ehrlich: Russland hat alle Regeln gebrochen. Und jene, die es nicht gebrochen hat, hat es gebeugt", warnte der Sicherheitsexperte Samu Paukkunen vom Finnish Institute of International Affairs (FIIA).
Die Nato hat auf Putins militärische Aggressionen während der Annexion der Krim 2014 und dem Einmarsch 2022 im Osten der Ukraine unter anderem mit dem Aufbau schneller Eingreiftruppen reagiert, im Fachjargon Allied Rapid Reaction Force (ARRC) genannt. Die Bundeswehr hat zudem eine Brigade an die Nato-Ostgrenze in Litauen entsandt.


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