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Rentenreform: Senioren-Union fordert früheren Start ins Berufsleben

1 week ago 7

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Schul- und Studienzeit kürzen?

Senioren-Union fordert: Junge Menschen sollen früher arbeiten

15.06.2026 - 10:56 UhrLesedauer: 2 Min.

imago images 0840414241Vergrößern des Bildes

Hubert Hüppe auf dem Deutschlandtag der Jungen Union im vergangenen Jahr (Archivbild): Hüppe führt die Senioren-Union an. (Quelle: IMAGO/Chris Emil Janssen/imago)

In der Rentendebatte fordert Senioren-Union-Chef Hubert Hüppe einen früheren Einstieg ins Berufsleben. Schul- und Studienzeiten sollen deutlich gestrafft werden.

In der Debatte über die Rentenreform hat der Chef der Senioren-Union, Hubert Hüppe (CDU), einen früheren Einstieg junger Menschen ins Arbeitsleben gefordert. Grundsätzlich werde es "nicht durch weniger, sondern nur durch mehr Arbeit gehen", sagte er der "Rheinischen Post" vom Montag. "Das heißt für mich aber nicht unbedingt am Ende des Erwerbslebens, sondern am Anfang."

Schul- und Studienzeiten müssten "kürzer und schlanker" werden, damit junge Menschen "früher in Arbeit" gebracht und entsprechend früher zu Einzahlern in die Sozialsysteme würden, sagte Hüppe. "Es muss nicht wie in meiner Jugend mit 14 Jahren sein, aber es sollte auch nicht erst mit 30 losgehen."

Erhöhung des Eintrittsalters: "Auch das gehört zu einer vernünftigen Rentenreform"

In Handwerksberufen spiele zudem Künstliche Intelligenz (KI) mittlerweile eine große Rolle. Daher sei es wichtig, Weiterbildungen während der Erwerbstätigkeit zu stärken, sagte Hüppe. Zudem müssten Migrantinnen und Migranten vom ersten Tag an möglichst in sozialversicherungspflichtige Arbeit gebracht werden. "Das hilft nicht nur unserem Sozialstaat, sondern auch der Integration."

Eine Erhöhung des Renteneintrittsalters müsse "moderat und individuell sein, angepasst an die Arbeitswelt", sagte Hüppe der Zeitung weiter. "Auch das gehört zu einer vernünftigen Rentenreform."

Die von der Regierung eingesetzte Rentenkommission will Ende Juni ihre Empfehlungen für eine Rentenreform vorlegen. Sie muss Antworten auf das Problem finden, dass angesichts der Alterung der Gesellschaft immer weniger Beschäftigte immer mehr Rentner finanzieren. Diskussionsansätze sind neben einem späteren Eintrittsalter auch ein niedrigeres Rentenniveau und die Ausweitung des Kreises der Einzahlenden.

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