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Fazit: Es gab für ein deutsches Team schon schlechtere Starts in eine Weltmeisterschaft. Es gab aber auch schon schwerere Gegner. Dennoch hat das 7:1 gegen Curaçao Spaß gemacht. Vor allem den Spielern. Denn was gibt es Schöneres, als Tore zu schießen? Sechs verschiedene Torschützen (Nmecha, Schlotterbeck, Havertz, Musiala, Brown, Undav) gab es, fast jeder durfte mal. Vor allem Jamal Musiala, über den sich viele Nochexperten den Mund trocken redeten, dürfte sein Tor gutgetan haben. Allerdings wurde er ausgewechselt, wohl angeschlagen.
Bereit für stärkere Gegner sind in jedem Fall auch Felix Nmecha, Florian Wirtz und Nathaniel Brown, der große Gewinner der vergangenen Wochen. Zwischendurch gab es aber auch ein paar Minuten, in denen Blamagegefahr herrschte. Nach dem 1:1 von Curaçao lief vor den Augen vieler Fans sicher ein ganz finsterer Film ab. Zum Glück gab es dann eine Trinkpause. Danke, Gianni. Die Mannschaft fing sich und hörte nicht mehr auf, zu treffen. Übrigens: Das letzte Mal, als die deutsche Elf ein WM-Auftaktspiel gewann, wurde sie Weltmeister. Nur so.
Hier folgen bald eine schnelle Videoanalyse und ein erster Text. Morgen früh gibt es den ausführlichen Bericht von Oliver Fritsch aus Houston und unseren Kicken-kann-er-Videopodcast. Jetzt geht es mit allem, was sonst noch bei der WM passiert, in unserem Slowblog weiter. Guten Abend Ihnen, danke fürs Mitlesen!

Aus: Die übliche Frage in diesen Tagen: Was heißt das nun für die deutsche Wirtschaft? Stehen deutsche Tore bald auf der Zollliste? Moritz Schularik, bitte morgen ein Update.

Aus: Deutschland ist das einzige Team, das jemals Curaçao bei einer WM geschlagen hat. Die guten Nachrichten wollen nicht abreißen.
Aus: Bei der deutschen Ehrenrunde in Houston läuft die Ballermannballade Der Zug hat keine Bremse. Die Fans singen mit. Ich möchte meine Scham ausdrücken und zudem die Stadionregie darum bitten, dem Gegner die Musikauswahl zu überlassen.
Schluss: Das letzte Mal, als Deutschland ein Auftaktspiel bei einer WM gewann, wurden sie Weltmeister. Sorry, wir hören ja schon auf.

Schluss: Das letzte Mal, als Deutschland ein Spiel 7:1 gewann, wurden sie Weltmeister. Just saying.

User*in Lafin ist gemeiner als wir. Muss man auch erstmal schaffen.
„2 Torschüsse und nur 1 Tor. Danke Manuel, du hast alles gegeben.“
lafinAbpfiff: Eine letzte Chance vertändelt Leon Goretzka. Zum Glück, hier glühen die Finger. Jetzt erst mal durchatmen und dann überlegen, ob das 7:1 wirklich so beruhigend war, wie es klingt. Die nächsten Gegner: Ecuador und die Elfenbeinküste.


90.+2: 10. Sieg für Julian Nagelsmann in Folge. Die zehn Gegner: Curaçao, USA, Finnland, Ghana, Schweiz, Slowakei, Luxemburg, Nordirland, Luxemburg, Nordirland.

90. Minute: Die deutsche Abwehr ist allerdings auch ein Tor schlechter als 2002. Damals in der Kette: Thomas Linke, Christoph Metzelder, Carsten Ramelow. Tja, Nico und Dschonäsän.

84. Minute: Optimismus ist in diesen Tagen gefragter denn je (sollte auf einer Karibikinsel jemand davon noch etwas brauchen): Curaçao ist noch ein Tor besser als Brasilien 2014.


82. Minute: Ego-Post: Durch das 6:1 befinde ich mich gerade zusammen mit vier weiteren Kolleginnen und Kollegen auf Platz 1 des ZEIT-internen WM-Tippspiels. Lasst mal langsam abpfeifen.

Tor für Deutschland!
Kai-Havertz-Klassiker: Langer Anlauf, sanfter Heber aus schwierigem Winkel. 7:1
„Jetzt könnte man doch eigentlich Bastian Schweinsteiger auch noch einwechseln.“
ClintWestwoodSuper Idee, wenn Nagelsmann nur nicht schon fünf Mal gewechselt hätte … ärgerlich.

88. Minute: Jamal Musiala, 23 Jahre, hat heute sein zehntes Tor für Deutschland geschossen. Zum Vergleich: Mit 23 hatte ich vier Tore für die 1. Herren des SV Nettelnburg/Allermöhe auf dem Konto. Ich musste aber auch studieren, lag ja schon zwei Semester über der Regelstudienzeit.


1 week ago
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