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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayZum 80. Geburtstag von US-Präsident Donald Trump dürfen Ringkämpfe vorm Weißen Haus stattfinden. Gegner des Events scheiterten vor Gericht mit einer Klage.
Quelle: DIE ZEIT, dpa, jse 12. Juni 2026, 21:24 Uhr
Ein US-Gericht hat den Weg für ein umstrittenes Kampfsportevent anlässlich des 80. Geburtstags von US-Präsident Donald Trump freigemacht. Einen Antrag gegen die Veranstaltung wies das Gericht ab. Zur Begründung hieß es unter anderem, die Einwände der Gegner des Events seien verspätet eingereicht worden. Zudem hätten die Kläger nicht ausreichend dargelegt, dass ihnen durch die Veranstaltung ein dauerhafter Schaden drohe.
Der 80. Geburtstag des US-Präsidenten ist am Sonntag. Dazu sind Kampfveranstaltungen direkt vor dem Weißen Haus geplant. Ein Käfig im typischen Oktagon-Format wurde dort bereits aufgebaut. Der Käfig ist umringt von Zuschauertribünen und überspannt von einer großen Kuppel. Offiziell ist die Veranstaltung Teil der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit, der allerdings eigentlich am 4. Juli begangen wird.
Veranstalter ist die Profikampfsportliga Ultimate Fighting Championship (UFC) für Mixed Martial Arts (MMA). Der Kampfsport vereint Techniken unter anderem aus dem Boxen, Ringen, Kickboxen sowie Karate und Jiu-Jitsu und endet oft mit blutigen Verletzungen.
Fanfestival erwartet mehr als 120.000 Besucher
Auf den Rängen der errichteten Arena sollen mehr als 4.000 Zuschauer Platz haben. Bei einem Fanfest im Ellipse-Park zwischen dem Weißen Haus und dem Washington Monument werden zudem mehr als 120.000 Besucher erwartet, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht.
Die geplanten Kampfveranstaltungen stießen zuletzt auf viel Widerstand. Die Organisation Public Integrity Project hatte Anfang des Monats im Namen zweier US-Bürger Klage eingereicht. Darin werfen die Kläger Trump vor, UFC-Präsident Dana White und dessen Unternehmen privilegierten Zugang zum Weißen Haus sowie zum Lincoln Memorial zu gewähren, »um ein privates, gewinnorientiertes Sportevent zu veranstalten – mit all den Werbe- und Branding-Möglichkeiten, die ein solcher Zugang mit sich bringt«. Der Klageschrift zufolge soll Trump auch persönlich von der Veranstaltung profitieren. Laut Medienberichten hat Trump Ende März Aktien der Muttergesellschaft von UFC im Wert zwischen 15.000 und 50.000 Dollar gekauft. Trump gilt seit Jahren als enger Vertrauter von UFC-Chef White und besuchte wiederholt UFC-Kämpfe.


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