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USA-News: Hegseth provoziert zum D-Day mit "Invasion an Europas Küsten"

3 days ago 5

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Newsblog zur US-Politik

Hegseth provoziert mit "Invasion an Europas Küsten"


Aktualisiert am 07.06.2026 - 01:21 UhrLesedauer: 14 Min.

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hält eine Rede auf dem US-Friedhof in der Normandie anlässlich des 82. Jahrestages der D-Day-Landung in Colleville-sur-Mer.Vergrößern des Bildes

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hält eine Rede auf dem US-Friedhof in der Normandie anlässlich des 82. Jahrestages der D-Day-Landung in Colleville-sur-Mer. (Quelle: Jeremias Gonzalez)

Der US-Präsident verunglimpft ein Projekt seines Vorgängers. Pete Hegseth macht einen Vergleich zum D-Day. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Sonntag, 7. Juni

D-Day-Vergleich: Hegseth provoziert mit "Invasion an Europas Küsten"

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat bei seiner Rede zum D-Day einen provokanten Vergleich zwischen der Landung der Alliierten 1944 und der heutigen Migration gezogen. An den Stränden in Spanien, Italien, Griechenland und Bulgarien kämen heute Menschen und Schiffe an, die "gefährliche Ideologien" mit sich brächten, sagte Hegseth auf dem US-Friedhof in Colleville-sur-Mer beim Gedenken an die Landung der Alliierten in der Normandie vor 82 Jahren.

"Wann werden die europäischen Hauptstädte etwas gegen diese Invasion unternehmen, oder ist es bereits zu spät?", fragte Hegseth weiter. Die Verbündeten hätten noch Zeit einzulenken, sagte er weiter.

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat ihre europäischen Verbündeten wiederholt wegen angeblicher Gefahren durch eine "Invasion" von Einwanderern kritisiert und den Europäern eine fehlgeleitete Migrationspolitik vorgeworfen.

Samstag, 6. Juni

Trump stichelt gegen Obama

Donald Trump hat auf Truth Social ein KI-generiertes Bild des Obama Presidential Center verbreitet und damit gegen seinen Vorgänger gestichelt. Auf dem Bild ist das Gebäude zu sehen, auf dessen Dach ein großer schwarzer Müllsack liegt. Rund um das Gebäude befindet sich eine Zeltstadt, im Hintergrund ist die Skyline Chicagos zu sehen. Dazu schrieb Trump: "Die Barack-Hussein-Obama-Bibliothek in zehn Jahren, wenn sie ihre volle Entfaltung erreicht hat!"

Das von Trump verunglimpfte Obama Presidential Center in Chicago soll am 19. Juni eröffnen. Es steht im Jackson Park im Süden der Stadt, wo Barack Obama seine politische Karriere begann. Der Campus umfasst rund 19 Hektar, die Kosten werden auf etwa 850 Millionen Dollar geschätzt. Bezahlt wird das Projekt privat über die Obama Foundation, also vor allem durch Spenden.

Das Zentrum ist mehr als eine klassische Präsidentenbibliothek. Geplant sind ein Museum über Obamas Leben und Präsidentschaft, eine Nachbildung des Oval Office, Kunstwerke, Gärten, ein Sportbereich und eine öffentliche Bibliotheksfiliale. Die offiziellen Präsidentenakten sollen nicht in Papierform dort lagern, sondern digital zugänglich gemacht werden. Viele Bereiche des Campus sollen kostenlos besucht werden können, für das Museum ist dagegen Eintritt vorgesehen.

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