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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayDer NRW-Innenminister sieht einen Verdacht auf »verfassungsfeindliche Sabotage« eines Umspannwerks bei Köln. Fünf Kraftwerksblöcke mussten vom Netz genommen werden.
Quelle: DIE ZEIT, dpa, AFP, voi Aktualisiert am 2. September 2026, 12:23 Uhr
Im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Anschlagsversuch auf ein Umspannwerk bei Köln gibt es einen Anfangsverdacht der »verfassungsfeindlichen Sabotage«. Das sagte der Landesinnenminister von Nordrhein-Westfalen, Herbert Reul (CDU), während einer Pressekonferenz in Düsseldorf. Er schloss dabei sowohl »fremdstaatliche Sabotage« als auch Linksextremismus nicht aus.
»Das war kein kaputter Schalter, das war Absicht, das war eine Straftat.«, sagte Reul. »Wer da rangeht, greift unser Land an.« Zuvor hatten der Energiekonzern RWE und der Anlagenbetreiber Amprion mitgeteilt, dass es sich im Umfeld einer Amprion-Umspannanlage zu einem Vorfall gekommen sei. RWE teilte mit, infolge des Vorfalls seien fünf Braunkohle-Kraftwerksblöcke im Rheinischen Revier mit einer Kapazität von 4.200 Megawatt (MW) vom Netz gegangen. Die Stromversorgung der Bevölkerung wurde aber nach Angaben von RWE und Amprion nicht beeinträchtigt.
Reul sagte auf der Pressekonferenz, dass ein möglicher Zusammenhang mit dem Angriff auf das Umspannwerk bei Jänschwalde in Brandenburg geprüft werde. Unbekannte hatten dort den Behörden zufolge am Dienstagmorgen versucht, einen großflächigen Stromausfall auszulösen, indem sie leitfähiges Material in ein Umspannwerk schossen. Ein größerer Ausfall wurde verhindert, aber ein Kraftwerksblock in dem Kohlekraftwerk fiel kurzzeitig aus. Die Polizei in Brandenburg hat inzwischen Ermittlungen wegen Terrorverdachts aufgenommen.


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