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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayStreit um Straße von Hormus
Trump droht weiterem Staat – "in Grund und Boden bombardieren"
17.08.2026 - 18:51 UhrLesedauer: 1 Min.

Donald Trump im Weißen Haus: Der US-Präsident droht dem Oman. (Quelle: IMAGO/Allison Robbert / Pool via CNP /MediaPunch/imago)
Der Oman soll zusammen mit Teheran an einem Mechanismus für die Straße von Hormus arbeiten – bislang ohne Einigung. Vom US-Präsidenten kommt eine deutliche Drohung.
Mit einer scharfen Drohung hat US-Präsident Donald Trump den Druck auf den Oman erhöht. Das Sultanat soll derzeit mit dem Iran klären, wie künftig die Schifffahrt durch die Straße von Hormus geregelt sein soll – bisher ohne Einigung. "Wenn der Oman uns in die Quere kommt, werden wir sie in Grund und Boden bombardieren", sagte Trump dem konservativen Sender Fox News. Der Oman ist bislang keine aktive Kriegspartei.
Das zwischen Teheran und Washington ausgehandelte Rahmenabkommen sah vor, dass der Oman und der Iran gemeinsam eine Lösung für die Schifffahrt finden – in Absprache mit den Anrainerstaaten und unter Berücksichtigung internationalen Rechts. Der Oman berichtete zwar von konstruktiven Gesprächen, eine Einigung wurde bisher aber nicht verkündet.
Trump hatte bereits im Mai mit einer Drohung Richtung Maskat für Verwunderung gesorgt. Der Oman gilt wegen seiner Rolle als internationaler Mediator in regionalen Krisen als "Schweiz des Nahen Ostens" und hat wiederholt zwischen den USA und dem Iran vermittelt.
Trump sagte weiter, trotz der im Rahmenabkommen festgesetzten und mittlerweile abgelaufenen 60-Tage-Frist für vertiefte Verhandlungen mit dem Iran stehe er nicht unter Druck. "Ich habe es nicht eilig", erklärte er. Dem Iran legte er nahe, angesichts des wachsenden Drucks die Weiße Fahne zu hissen. "Es sind gute Pokerspieler, aber sie gehen zugrunde."


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