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Trump: Straße von Hormus gehört uns – Neue Warnung an Iran
Aktualisiert am 12.08.2026 - 07:22 UhrLesedauer: 26 Min.

US-Präsident Trump behauptet: "Wir haben die vollständige Kontrolle über die Straße von Hormus." (Quelle: Mark Schiefelbein/AP/dpa/dpa-bilder)
Der Iran bedroht weiter die Schifffahrt in der Hormus-Straße – so berichtet es eine britische Behörde. Donald Trump sieht das anders. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Mittwoch, 12. August
Trump warnt Iran: Straße von Hormus gehört uns
Noch immer fahren wenige Handelsschiffe durch die faktisch vom Iran blockierte Straße von Hormus – doch die US-Regierung behauptet weiter, die volle Kontrolle über die Meerenge zu haben. "Sie gehört uns", sagte Präsident Donald Trump vor Reportern. Irgendwann würden die Iraner "vielleicht etwas unternehmen, und dann werden sie hinweggefegt". Die USA befänden sich im Moment in einer sehr guten Position. "Wir haben die vollständige Kontrolle über die Straße von Hormus. Sie haben keine Kontrolle."
Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) hatte am Abend auf der Plattform X berichtet, die Angriffe und Schikanen durch die iranischen Revolutionsgarden in der Meerenge hielten an – und seien der Beweis, dass der Iran seine Präsenz entlang wichtiger Transitrouten behaupten und den Druck auf durchfahrende Schiffe aufrechterhalten wolle. Es bestehe weiterhin das Risiko von treibenden oder nicht kartierten Minen. Handelsschiffe verkehrten weiter nur auf reduziertem Niveau.
Trump sagte weiter, er vertraue dem Iran nicht. "Sie haben mich ständig belogen." Die Islamische Republik sei dank des von den USA geführten Krieges nicht länger der "Tyrann im Nahen Osten". Bereits am Vortag hatte der Republikaner behauptet, nach einer Minenräumung sei die Meerenge für Schiffe wieder befahrbar und werde "zu 100 Prozent" von den USA kontrolliert.
Der Iran hat auf die Aussagen nicht direkt reagiert. Zuletzt hatte die Führung in Teheran eine Öffnung der Seestraße von Zugeständnissen der USA und ihrer Verbündeten abhängig gemacht und die Absicht erklärt, Gebühren für eine Durchfahrt durch die Meerenge zu erheben.
Dienstag, 11. August
US-Helikopter beschießt Tanker in Golf von Oman
Das US-Militär hat einen Tanker bei dem Versuch beschossen, die amerikanische Blockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen. Ein Helikopter des Typs MH-60 habe zwei Hellfire-Raketen auf das unter panamaischer Flagge fahrende Frachtschiff "M/V Vela Nova" gefeuert, als es auf einen iranischen Hafen zusteuern wollte, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf X mit. Zuvor habe die Besatzung "wiederholte Warnungen" ignoriert.
Zunächst war unklar, ob bei dem Vorfall Menschen verletzt oder getötet wurden. Zuvor hatte die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) von einem Zwischenfall im Golf von Oman berichtet. Dabei seien ein Containerschiff und Streitkräfte ohne Nennung eines Landes involviert, hieß es.
Die USA blockieren seit Mitte Juli wieder iranische Häfen und Küstengebiete. Ziel der Blockade ist es unter anderem, Teheran Einnahmen aus dem Ölexport zu verwehren. Schiffen wird nicht erlaubt, iranische Häfen anzusteuern oder von dort abzulegen. In der Folge war es immer wieder zu Beschuss von Schiffen gekommen, auch wurden Tanker zu Kursänderungen gedrängt.


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