Lars Klingbeil: Kanzleramt stoppt Gesetzesentwurf zur Zuckersteuer
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Den Vorstoß von Lars Klingbeil zur Zuckersteuer lehnt das Kanzleramt ab. Der Entwurf weiche vom Vorschlag der Finanzkommission Gesundheit ab, heißt es als Begründung.
Quelle: DIE ZEIT,
dpa,
voi,
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Aktualisiert am 1. Oktober 2026, 12:22 Uhr
Klingbeils Zuckersteuer gerät im Kanzleramt ins Stocken. Das Bundeskanzleramt stoppte vorerst den Entwurf des Finanzministers für eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke, weil er in dieser Form in der Regierung keine Mehrheit findet. Klingbeil hatte den Plan erst am Mittwoch in die Ressortabstimmung gegeben, doch Regierungskreise sagen, er weiche vom Vorschlag der Finanzkommission Gesundheit ab. Das Finanzministerium betont zugleich, die Bundesregierung habe die Einführung einer Zuckergetränkesteuer beschlossen und stimme nur noch die konkrete Umsetzung ab. Zuvor hatte das CSU-geführte Landwirtschaftsministerium den SPD-Vorstoß abgelehnt, während das Gesundheitsministerium von Carsten Linnemann intern vermitteln sollte.
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Das Bundeskanzleramt stoppt vorerst den Entwurf von Finanzminister Lars Klingbeil zur Einführung einer Steuer auf zuckerhaltige Getränke. Der Vorschlag sei »in dieser Form in der Regierung nicht mehrheitsfähig«, wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten.
Klingbeil hatte seine Pläne erst am Mittwoch zur Abstimmung unter den Ministerien geschickt. In Regierungskreisen heißt es nun, sein Entwurf weiche vom Vorschlag der Finanzkommission Gesundheit ab. »Die Bundesregierung hat die Einführung einer Zuckergetränkesteuer beschlossen. Derzeit laufen die Abstimmungen dazu, wie es konkret umgesetzt wird«, heißt es aus dem Finanzministerium gegenüber der ZEIT dazu.
Zuvor hatte das CSU-geführte Bundeslandwirtschaftsministerium die Pläne abgelehnt, die aus dem SPD-geführten Bundesfinanzministerium kommen. Das Bundesgesundheitsministerium von Carsten Linnemann (CDU) sollte in den vergangenen Wochen eine regierungs- und koalitionsinterne Vermittlungsaufgabe übernehmen.