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Er machte die unvollkommene Welt erträglich. Nun ist der große Zeichner und Satiriker Hans Traxler gestorben. Ein Nachruf
26. August 2026, 20:00 Uhr
Artikelzusammenfassung
Hans Traxler ist tot, und mit ihm geht der letzte Gründungs-Elch der Neuen Frankfurter Schule von der Bühne. Der Nachruf startet bei jener ikonischen Elch-Zeichnung samt falsch zugeschriebenem Vers, streift Traxlers Rolle als Mitgründer von „Pardon“ und „Titanic“ und zeigt, wie diese Satire-Clique zugleich Establishment und Störsender war – geschniegelt im Hut, aber mit Geweih. Dann zoomt der Text in Traxlers Werk hinein: seine lakonischen Reime über Henry Miller, Albert Schweitzer oder Wagner, seine Lust, dem Erhabenen die Fallhöhe zu klauen, und sein Talent, aus Peinlichkeit, Pomp und Bagatelle große Komik zu destillieren. Zum popkulturellen Mainstream-Hit wurde das Ganze mit „Birne“, jener Kohl-Karikatur, die zusammen mit Peter Knorr die Bonner Republik als korrupten Cartoon-Kosmos sezierte und politische Skandale wie die Flick-Affäre mit trockenem Deadpan filettierte. Am Ende steht Traxler als feinsinniger, schwarzhumoriger Chronist deutscher Befindlichkeiten, als produktiver Zeichner mit prophetischem Blick – und als Herr aus Herrlich, was bei dieser Vita fast schon wie der letzte, ziemlich gute Gag wirkt.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Fünf Elche haben sich für ein Gruppenbild versammelt. Sie tragen weich fallende, lange, elegante Mäntel, und sie lächeln: Die Tiere sind sichtlich stolz auf ihre Lebensleistung, es sind Elchherren und keine Knechte. Wir haben es wohl mit Mitgliedern oder gar den Gründern eines exklusiven Klubs zu tun. Zwei machen es sich mit übereinandergeschlagenen Beinen auf Stühlen bequem, die anderen stehen heiter, teils rauchend, hinter ihnen. Alle tragen Hüte, die seitlich gelocht sind; aus den Öffnungen ragen ihre Geweihe in die Höhe. Die Unterzeile des Bildes lautet: