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Orgo-Life the new way to the future Advertising by AdpathwayDie Preise in der Eurozone sind im August deutlich gestiegen. Treiber der Inflation sind die Energiekosten. In anderen Bereichen fällt die Teuerung moderater aus.
Quelle: DIE ZEIT, Reuters, dpa, yer 1. September 2026, 11:26 Uhr
Die Inflation im Euroraum ist im August auf 3,3 Prozent gestiegen. Das teilte das EU-Statistikamt Eurostat mit. Bei den Zahlen handelt es sich um eine Schätzung, die auf vorläufigen Zahlen beruht. Im Juli hatte die Teuerung noch bei 2,9 Prozent gelegen.
Preistreiber sind besonders die durch den anhaltenden Irankrieg gestiegenen Energiekosten. Diese haben sich laut Eurostat um 14,3 Prozent erhöht, im Juli waren es 10,3 Prozent gewesen. Die Inflation bei Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak lag den vorläufigen Zahlen zufolge bei 1,2 Prozent, Dienstleistungen verteuerten sich um 3 Prozent.
Entscheidung über mögliche Zinserhöhung am 10. September
Die gestiegene Inflation dürfte Auswirkungen auf die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) haben, die am 10. September ansteht. Zuletzt mehrten sich die Signale, dass die EZB mit einer Zinserhöhung auf die Inflation reagieren will. Experten rechnen mit einer Anhebung des Leitzinses um einen Viertelpunkt auf 2,5 Prozent. »Für die EZB dürfte der Befund ausreichen, um im September einen weiteren Zinsschritt nach oben zu gehen«, sagte Stephanie Schoenwald, Ökonomin bei der Förderbank KfW.
Zuletzt hatte die Notenbank die Zinsen im Juni auf 2,25 Prozent erhöht, erstmals seit fast drei Jahren. Auch damals reagierte sie auf kriegsbedingt gestiegene Energiepreise.
EZB-Direktorin Isabel Schnabel hatte sich in der vergangenen Woche für einen höheren Leitzins ausgesprochen. »Beim aktuellen Leitzins ist es unwahrscheinlich, dass die Inflation mittelfristig auf das Zielniveau zurückkehrt«, sagte sie. Das Zielniveau der EZB liegt bei 2,0 Prozent.
Auch in Deutschland hat sich die Inflationsrate zuletzt erhöht. Im August hatten steigende Preise für Heizen und Tanken die Inflationsrate auf 2,9 Prozent getrieben, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitgeteilt hatte. Noch stärker verteuerten sich die Verbraucherpreise zuletzt Ende 2023.


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