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Ebolavirus: Zahl der Ebolafälle in Zentralafrika steigt auf fast 500

3 days ago 6

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Die Weltgesundheitsorganisation meldet einen rapiden Anstieg der Ebolainfektionen in der Demokratischen Republik Kongo. Die Epidemie ist weiterhin nicht unter Kontrolle.

Quelle: DIE ZEIT, AFP, 6. Juni 2026, 23:49 Uhr

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 Hilfskräfte der Organisation Ärzte ohne Grenzen desinfizieren sich nach der Behandlung von Ebolapatienten in einem Krankenhaus in Bunia in der DR Kongo.
Hilfskräfte der Organisation Ärzte ohne Grenzen desinfizieren sich nach der Behandlung von Ebolapatienten in einem Krankenhaus in Bunia in der DR Kongo. © Glody Murhabazi/​AFP/​Getty Images

In Zentralafrika hat sich die Zahl der bestätigten Ebolafälle auf fast 500 erhöht. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom Samstag gibt es in der Demokratischen Republik Kongo nun 452 bestätigte Ebolainfizierte, von denen 82 gestorben sind. Uganda zählt den Angaben zufolge 19 bestätigte Infizierte, von denen zwei gestorben sind.

Im Vergleich zum Freitag haben sich die von der WHO erfassten Ebolafälle damit um 100 erhöht und die Zahl der Toten um 20. Experten gehen aber von einer hohen Dunkelziffer aus.

Anfang Mai waren erste Infektionen in einem abgelegenen Teil des Kongo bekannt geworden. Wegen der raschen Ausbreitung hatte die WHO Mitte Mai eine »gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite« ausgerufen – ihre zweithöchste Alarmstufe. Die Epidemie ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation noch weit davon entfernt, unter Kontrolle zu sein.

Infizierter US-Arzt aus Charité entlassen

Ein in der Berliner Uniklinik Charité versorgter Ebolapatient ist am Samstag nach rund zweiwöchiger Behandlung entlassen worden. Der US-Amerikaner hatte als Arzt im Kongo gearbeitet und sich infiziert. Das Virus konnte mit einem PCR-Test eindeutig nachgewiesen werden. Seit dem 30. Mai seien Tests auf das Virus bei dem Mann jedoch negativ ausgefallen. Sein Gesundheitszustand sei wieder gut, teilte die Charité am Samstag mit.

Ebola verursacht Fieber mit Blutungen und wird über Körperflüssigkeiten übertragen. Der aktuelle Ausbruch wird durch die Virusvariante Bundibugyo verursacht, gegen die es bislang weder eine spezifische Behandlung noch einen zugelassenen Impfstoff gibt.

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